Sabotage – Warum wir uns selbst blockieren

Die Selbstsabotage hat viele Seiten und solange sie nur gelegentlich blockiert, ist es nicht weiter besorgniserregend. An dieser Stelle beleuchten wir jedoch die regelmäßige Sabotage an uns selbst.

Bevor wir ergründen können, warum wir uns sabotieren, müssen wir erst darüber klar werden, hinter welchen Verhaltensweisen diese Selbstsabotage lauert. Wir gefährden alle in gewissem Maße unsere Gesundheit, ignorieren Gefahren oder kümmern uns mehr um andere als um uns selbst. Arbeit ist ebenfalls ein großer Aspekt, womit wir uns das Leben oft unnütz schwer machen.

Vor allem in Punkto Arbeit entfalten wir einen falschen Durchhaltewillen, wenn wir bereits innerlich gekündigt haben. Man möchte ja die Flinte nicht zu früh ins Korn werfen. So quälen wir unsere Seele jeden Tag aufs Neue anstatt die Energie in neue Bahnen zu lenken und Bewerbungen zu schreiben. Vielleicht nimmt auch die Opferbereitschaft zu; man hilft Kollegen indem man noch weitere Projekte schultert, ist immer erreichbar, aus der vertraglich vereinbarten 40-Stunden-Woche werden 60 – 70 Stunden pro Woche, denn man möchte sich als einsatzbereite Person präsentieren. Die ständige Hetze wie auch die fehlende Ruhe formen einen idealen Kandidaten für das Burnout-Syndrom oder auch die Depression.

Der überzogene Perfektionismus, der in uns allen in gewissem Maße schlummert, könnte ein Versuch sein, die Angst vor dem Scheitern unter Kontrolle zu halten. Dies ist eine Schutzstrategie unserer Seele, um uns von negativen Gefühlen nicht überwältigen zu lassen. „Man hätte es ja perfekt hingekriegt, aber man hatte keine Zeit mehr“. Das Scheitern geht nicht auf unser Konto sondern wird im Außen manifestiert. Richtig zielführend ist dieses Verhalten nicht, denn wenn wir unser Selbstbild nachhaltig schützen wollen, dann gibt es förderlichere Lösungen.

Die Selbstaufmerksamkeit schützt zwar unser Selbstbild jedoch sollte es durch Achtsamkeit verringert werden. Der Unterschied ist fundamental: Durch zu hohe Selbstaufmerksamkeit z. B. ob wir in bestimmten Situation richtig oder falsch gehandelt haben, verurteilen wir uns selbst stark. Dieses intensive Nachdenken kann schnell in negatives Grübeln umschlagen. Soweit, dass wir uns nicht mehr bestätigen, sondern verurteilen; wir laufen in den Zustand der negativen Selbstaufmerksamkeit. Dieses Verhalten kann dazu führen, dass wir selbstschädigend handeln, z. B. versuchen wir dieses Gefühl mit Alkohol zu dämpfen. Wenn wir jedoch in solchen Situationen achtsam sind, so nehmen wir die Situation an und denken nicht weiter darüber nach. Wir verfallen nicht ins negative Grübeln. Somit bedienen wir uns nicht an Maßnahmen, um diese Gefühle zu unterdrücken. Wir sabotieren uns nicht weiter.  Wir verurteilen uns nicht. Wir nehmen uns an, wie wir sind. Nur so kann die Außenwelt positiv auf unser Selbstbild reagieren.

Andre Meyer Alici

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