Präsenz durch Wandel

Eine große Gruppe von Menschen glaubt, dass sie keine Lebensreise nötig habe, da sie auf alle Fragen eine Antwort haben. Sie habe Ihren Raum in gesellschaftlichen Statussymbolen und Denkschienen gefunden oder aber auch in religiösen Wertemustern, die uns die angebliche Sicherheit gibt. Es ist das “Wenige„ was den Menschen die angebliche strukturierte Sicherheit gibt. Das Überschaubare, Objektbezogene und Vorhersehbare, auf dieser Autobahn kann man gut fahren und, wenn sie holprig wird, dann kann uns eine Versicherung absichern. Eine andere Gruppierung von Menschen hat ihr Dasein in der Belanglosigkeit und Mangelverwaltung gefunden. Es ist die Kategorie der selbst inszenierten Dramen oder der sinnlosen Tätigkeiten mit dem man seinen Glauben und sein Talent verscharrt. Diese Gruppe wiederum hält sich unbewusst entfernt von elementaren Fragen zum Dasein ihrer Selbst. Eine weitere Gruppe von Menschen hat sich in abenteuerlicher Weise in die Welt der Transformation und Spiritualität geflüchtet, um ihre Sehnsüchte und ihren dualistischen Gedankengut zu entfliehen. Letztendlich bleiben fast alle Menschen in diesen Gruppierungen in ihrer innerlichen Zerrissenheit und in ihrem selbst kreierten dualistischen Kopfkino hängen. Von wahrhaftiger Lebensfreude und beständiger positiver Motivation, dem Leben etwas Großes abzuverlangen, ist in dieser Steppe nichts zu sehen. Ein kleiner Lichtblick ist das Leben im gegenwärtigen, im Hier und Jetzt, doch wer das menschliche Dualitätsdenken erfährt und kennt, der wird feststellen, dass diese Praxis ein äußerst komplizierter und lückenhafter Vorgang ist. So kann man annehmen, das der Mensch auf der Suche ist. Auf der Suche nach der Einheit oder der Transzendenz, um sich in unendlicher Geborgenheit zu fühlen .

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(Transzendenz ist das nicht Erreichbare, das Übersinnliche, welches gegenwärtig noch nicht geistig präsent ist, es ist in der Erfahrungswelt nicht gegenwärtig und ist fernab vom objektbezogenen. Es ist ein immaterieller Vorgang.)

Die Wahl nach ausgewogener Suche und die Entscheidung, sich der geistigen Transzendenz hinzugeben, kann den Menschen vorerst in ein tiefes, mentales Loch fallen lassen. Es ist die Aufgabe und Entfremdung der materialistischen Kontrolle und Sicherheit, die unser Verstand pausenlos kreiert, um Geborgenheit zu finden. Es ist ein geistiger Wandel, der uns letztendlich zu wahrhaftiger Präsenz unseres Selbst führt. In Transzendenz zu kommen entsteht sehr oft durch ein inneres loslassen und sich fallen lassen. Ein Zugehörigkeitsgefühl erlangen, das von einer höheren Instanz kommt, von einer über uns existierenden Ebene. Nicht selten geschieht dieser Vorgang durch starke psychische und physische Probleme, sowie einer heftigen emotionalen, moralischen Verletzung. Diese Wandlung konfrontiert den Menschen im Gegenwärtigen mit tief sitzenden, zeitverzerrten verketteten Ängsten, Schuldgefühlen oder sogar auch Zwanghaftigkeiten. Es ist eine gefühlte Landung mit dem Flugzeug auf einem stürmischen Ozean. Und wir stellen uns während dieser Landung immer wieder die Frage, wie das alles enden soll. Nach der Landung auf dem Ozean hat man irgendwie das Gefühl, das sich nichts verändert hat. Unser Umfeld und dessen Handlungen sind die gleichen, wie vor der Landung. Doch eines ist anders, der Mensch, der sich einem gewollten oder ungewollten Transzendenz-Vorgang gestellt hat, empfindet eine unendliche Freiheit in sich. Er hat die Kontrolle abgegeben und erfährt eine Sensibilisierung seiner eigener Identität und Intuition. Ein tiefer Glaube erfüllt den Menschen und gibt ihm Sicherheit in seinem “ Sein “. Die aufgesetzten, fremdbestimmten Selbstbilder, egozentrischen Verhaltensweisen, Machtkämpfe, die einst in der wahrgenommenen Realität Bestand hatten, verschwimmen nach und nach. Transzendenz-Vorgänge und die damit verbundenen Wandlungen, schalten diverse Rezeptoren von Wahrnehmungsfilter beim Menschen dazu. Eine vermehrte Durchlässigkeit zu sensiblen Themen wird durch einen tiefen Glauben an die Existenz, Schöpfung oder Gott erzielt. Das empfinden von Gesten, Botschaften, Gesichtsausdrücken und Körperhaltungen werden mehrspurig aufgenommen. Es ist quasi eine metaphysische und psychische Ebene, die Multi-Media-Live verspricht. Dieser Vorgang erlaubt den Menschen, sein wahres, identisches Spiegelbild zu sehen, eine Wandlung, die die Maske fallen lässt. Die Präsenz, die durch diese Wandlung erfahren wird, ist rein und lückenlos. Sie bedient sich nicht mehr einer dualistischen, fragmentierten Denkeinheit, in der wir die Bestätigung und Anerkennung unseres Lebens im Außen suchen. Eine Suche nach Anerkennung und Bestätigung seines “Ich“ entspringt nur in einer subtilen kulturellen Landschaft, die eine brüchige Basis von manipulierbaren Stimmungen und Gefühlen schafft. Diese Basis ist für den Einzelnen nicht glaubhaft und lässt im Zweifel nur eine Identitätssuche seiner geglaubten Unvollkommenheit zu.

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Die Grenze zum vertrauensvollem Leben ist eine zarte, feine Linie

Die relative Wahrheit ist erst im Nachhinein, im Durchlebten klar und bringt den Menschen zur Quelle der Freude. Doch die Wegstrecke, welche vor uns liegt, ist immer wieder im dunkeln und kann nur mit Mut, Risikobereitschaft und mit einem vertrauensvollen Glauben gegangen werden. Jede Wegstrecke die vor uns liegt, wird mit unserem dualistischen Gedankengut immer und notwendigerweise eine Berg- und Talbahn werden. Zumindest für die Menschen, die auf alle Fragen eine Antwort haben, die eine trügerische Wahrheit liefern und das eigentliche Sehen und die eigene Präsenz verhindern. So sieht und glaubt der Mensch nur an das, was er schmecken, riechen, berühren und festhalten kann, aber nicht, welches er als eigentliches, zukünftiges Ziel gefühlt erkennen und sehen kann. Diese Form des Sehens ist die Nutzung eines sogenannten „Dritten Auges“. Mit dem Dritten Auge zu sehen, ist ein Raum, in dem der Mensch eine Zusammenführung von gegenwärtigen, dualitätsfreien Denken, sinnlichen Wahrnehmungen und Herzensgüte (Tiefe Liebe) auf einmal erfährt. In diesem Erleben können Menschen zu einer tiefen, inneren Quelle geführt werden, die eine starke, erfüllte Verbundenheit mit sich selbst liefert. Diese Momente können von tiefer Traurigkeit bis hin zur überschwänglicher Freude wahrgenommen werden. Das Einzige, was den Menschen von diesen Sequenzen abhält, ist die Suche nach der Wahrheit, nach Gut und Böse, nach Richtig oder Falsch. Das derzeitige Vertrauen im Menschen liegt im Recht haben. Dadurch erfährt er sich und gestaltet sein “Ich“. Dieses aufgesetzte “Ich“ ist nur ein aufgeblähtes Ego, welches seine Substanz in einer relativen, schwammigen Wahrheit findet. Wird dieses aufgesetzte Ego im Laufe des Lebens zu oft angegriffen und erfährt Bloßstellungen und Niederlagen, so kann es passieren, dass der Mensch zum Nein-Sager wird. Es ist nicht das Nein, welches wir im alltäglichen Leben benutzen. Es ist ein innerliches Verstummen, ein tiefes, seelisches Nein zum Leben, ein Nein zur Risikobereitschaft, Liebe, Geborgenheit, Freude und den Mut, dem Leben etwas abzuverlangen. Das innerliche Nein lässt kein Sehen und keine eigene wirkliche Präsenz zu. Letztendlich stelle dir selber die Frage….Möchtest du Recht haben oder Glücklich werden?

André Meyer-Alici

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