Die schablonierte Gesellschaft – Positives Denken ein Paradox? Warum Positives Denken so schwer ist

Wer kennt sie nicht, die vielen Seminare und Bücher über Positives Denken. Man besucht sie und stellt nach einiger Zeit fest, dass sich das negative Gedankengut schon wieder Punkt genau am selben Platz eingeschlichen hat. Die Bücher über Positives Denken hinterlassen zwar beim Lesen ein wonniges Gefühl im Bauch, doch nach einiger Zeit ohne Seminare und Bücher über Positives Denken ist alles wieder beim Alten. Vielleicht hat sich hier und dort etwas verbessert und ein wenig verändert aber ganz Einzug gehalten hat der positive Gedanke doch nicht.

Woran liegt das?

Genauso wie bei der Stromerzeugung muss es in der Gedankenwelt auch zwei Pole geben, um eine Wechselwirkung zu erzeugen, Plus und Minus, die Polarität. Diese Wechselwirkung erzeugt Bewegung von gedanklichen Variantenräumen und unterliegt dem Schöpfungsprinzip von Wachstum und dem Sterbeprozess.
Negative Gedankenströme gehören genauso zur menschlichen Natur wie positive Gedankenströme. Sie stellen lediglich beide nur vielschichtige Aspekte der Realität von Variablen dar. Wenn das nicht so wäre, so wären wir ein Unfall der Natur. Der positive Gedankenstrom des Menschen gilt, aus unseren gegenwärtigen gesellschaftlichen Annahmen, als der Angenehmere und verschafft dem Menschen eher ein fragmentiertes Weltbild anstatt ein ganzheitliches Bewusstseinsdenken.

Was heißt Wechselwirkung in diesem Zusammenhang genau?

Ein positiver Gedankenfluss versetzt den Menschen in eine emotional harmonische, liebevolle und verständnisvolle Stimmung, die Durchlässigkeit von außen nach innen und von innen nach außen gewährt und somit eine positive Spiegelung auf Körper, Psyche sowie seinem sozialen Umfeld bewirkt. Seine Handlungen sind kraftvoll und erzielen die gewünschten Absichten und Bedürfnisse.

Ein häufig negativer Gedankenfluss erzeugt genau das Gegenteil, nämlich Neid, Missgunst, Manipulation und Narzissmus. Sie bewirken zwar auch kraftvolle Handlungen, doch spiegeln auf Dauer das Umfeld und die körperliche und psychische Konstellation negativ wieder.

Ob negativ oder positiv, sie erzielen eine Wirkung von Emotionen, die als Signal in Körper und Psyche eingespeist werden.
Ein dauerhaft negativer Gedanke erzeugt auf uns Menschen unbewusst Druck und Stress. Diesen Druck und Stress empfangen wir meist zuerst in der Bauch oder Brustgegend. Es fühlt sich an, als würde ein Stein in unserem Bauch oder auf unserer Brust liegen, der unangenehm belastet. Hier genau liegt der positive Schlüssel. Der Druck, den wir anfänglich im Bauch oder in der Brust spüren, ist ein Signal, das wir eine Verhaltensänderung und eine Ergänzung unserer Fähigkeiten benötigen. Es ist die Aufforderung der Natur an den Menschen, Variantenräume zu entwickeln, um wieder in den Fluss des positiven Wachstums zu kommen, um innere und äußere Bedürfnisse zu befriedigen.

Beide Gedankengerüste sind naturgegeben, um Ursache und Wirkung zu erzeugen. Beides sind Aspekte eines Ganzen. Das Negative gehört vollends zum Positiven und umgekehrt. Ohne das Eine würde das Andere nicht existieren und könnte keine menschliche Evolutionäre Bewegung erzeugen.

Gefährlich wird es für den Menschen, wenn dauerhaft unbewusste Negationen die größere Rolle im Leben spielen. Der Mensch ist eine Spezies, die sich schnell unbewusst daran gewöhnen kann, dass Kampf, Leid und Schmerz zum alltäglichen normalen Zustand gehören. Oftmals sind es nur unrealistisch angenommene Übermittlungen von Glaubenssätzen, die uns zu negativen unbewussten Handlungen und Bewertungen führen. Diese können sich durch Teilabschnitte oder sogar durch das ganze Leben ziehen. Wie erwähnt hat die Natur perfekte Warnsignale eingerichtet, um eine Wechselwirkung von negativ zu positiv zu erzeugen.

Dauerhafte Negationen können Nährboden für Krankheiten und Krisen sein. Angefangen vom Druck im Bauch und Brust über Blockaden, Hautkrankheiten, Rückenschmerzen, Verspannungen, Magengeschwüren, Burnout, Depressionen bis hin zu Herzinfarkt und Krebs.
Das heißt, dass auf Dauer die Signale, die der Körper sendet immer eindeutiger werden und bei Nichtbeachtung zum gesundheitlichen Exitus führen.

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Welcher Lösungsansatz wäre hier hilfreich?

Als erstes sollten wir auf die Signale, in Form von Gefühlen und Schmerzen, hören, die unser Körper uns sendet. Wir sollten nicht die Ursache umgehen und nur der Wirkung Beachtung schenken. Als Beispiel wiederhole ich gerne die Kopf-Wand-Geschichte. Wenn wir mit dem Kopf gegen die Wand rennen, kriegen wir auf Dauer immense Kopfschmerzen. Die Wirkung hier sind die Kopfschmerzen, die Ursache ist die Wand oder unser Antrieb dagegen zu laufen. Wenn wir die Wand nicht umgehen oder niederreißen, bleiben die Kopfschmerzen. Also führt langfristiges Denken, in diesem Beispiel die Wand zu umgehen oder niederzureißen, zum gewünschten Erfolg, nämlich, dass die Kopfschmerzen nachlassen. Das kurzfristige Phänomen ist die Einnahme von Tabletten, um die Kopfschmerzen in den Griff zu bekommen. Damit wäre die Wirkung kurzfristig eingedämmt.
Aus dieser Handlungsweise heraus würde man ein Pol, der zur Lösung von Problemen führt, ignorieren und gewiss nicht zu einer kompromisslosen Lösung kommen, die Nachhaltigkeit und Zufriedenheit gewährleistet.

Im Grunde ist das Positive Denken zu differenzieren. Es ist kein Allheilmittel, mit dem alles funktioniert. Ziele und Absichten müssen klar definiert sein mit Bezug zur Realität, um positiven Antrieb zu erzielen. Beispielsweise können wir nicht auf der Brücke stehen, den Kopf voll mit positiven Gedanken, und die Absicht haben, unten ohne Knochenbrüche oder Schlimmerem anzukommen.
Die Differenzierung ist hier, das Positive Denken zu kanalisieren. Es sollte bewusst sein, dass es kein Erfolgsversprechen ist. Positives Denken ist ein Weg, in Teilbereichen des Lebens durchlässiger zu werden.

Zusammenfassung

Positives und Negatives Denken ist eine Einheit und erzeugt eine Wechselwirkung, aus dem Antrieb und Wachstum entstehen soll

Gedankliche Variantenräume erzeugen Flexibilität

Das Variable lässt Platz zur vielfältigen Gedankenflut

Spiegelungen ergeben sich durch das Gesetz der Anziehung so wie wir Persönlichkeitsstruktur von innen nach außen geben, so gestaltet sich auch das soziale Umfeld

Das gesellschaftliche fragmentierte Weltbild liefert nur Teilaspekte von Wirkungen und kann nicht zur Auflösung von Ursachen dienen

Ein holistisches Bewusstseinsdenken erfasst alle natürlichen Gegebenheiten und führt zu Verständnis und Lösungen, die durch das Ursachen- und Wirkungsprinzip entstanden sind und zukünftig entstehen werden

Die Signale des Körpers in Form von Schmerzen oder Krankheiten, sind eine Aufforderung das Verhalten sich selbst gegenüber positiv zu verändern. Die Signale sind Aufforderungen, die Fähigkeiten zu erweitern, um Wachstum zu erzielen

Ein Paradox wäre die Nichtanerkennung von bestehenden Elementen der natürlichen Schöpfungsgesetze

Gerne gebe ich in Einzelgesprächen mehr zu meinen holistisch geführten Coachingmethoden. Ich arbeite intensiv mit Aspekten aus der Quantenphysik. Die daraus entstandene Quantenpsychologie zeichnet ein Weltbild der Wechselwirkungen. Alle positiven und negativen Perspektiven in unserem Leben sind Teile vom Ganzen. Ihr Ursprung liegt in der Natur.

Ich freue mich auf ein persönliches Gespräch.

Andre Meyer Alici

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